Prof. Dr. med. habil. Markolf Hanefeld
(* 19. September 1935)
Markolf
Hanefeld legte 1954 in Nossen das Abitur ab und studierte von 1954 bis
1959 Medizin an der Karl-Marx-Universität Leipzig sowie an der
Medizinischen Akademie in Dresden. 1961 wurde ihm die ärztliche
Approbation in Dresden erteilt.
Mit der Dissertation "Vergleichende
Untersuchungen über die kapillar-venöse Blutzuckerdifferenz unter
besonderer Berücksichtigung des Hungergefühls" wurde Hanefeld 1961 an
der Medizinischen Akademie Dresden promoviert. Nach seiner
Pflichtassistentenzeit, die er 1961 bis 1963 an den Krankenhäusern
Riesa und Meißen absolvierte, begann er 1964 seine Tätigkeit als
Assistent an der Klinik für Innere Medizin an der Medizinischen
Akademie Dresden.
1967 erlangte Hanefeld die Anerkennung als
Facharzt für Innere Medizin sowie der Subspezialisierung für Diabetes
und Stoffwechselkrankheiten. 1970 wurde er zum Oberarzt an der Klinik
für Innere Medizin der Medizinischen Akademie Dresden ernannt. Mit dem
Thema "Untersuchungen der Wechselbeziehungen zwischen Lipidstoffwechsel
und Leberkrankheiten" habilitierte sich Hanefeld 1973 an der Medak.
1974 wurde Hanefeld die Lehrbefähigung (Facultas docendi) erteilt und
am 1.2.1977 als Hochschuldozent für Innere Medizin berufen. 1984
erfolgt die Ernennung zum a.o. Professor und zugleich zum Leiter der
Abteilung für Stoffwechselkrankheiten und Endokrinopathien an der
Medizinischen Akademie Dresden. Am 1.9.1986 wurde Hanefeld als o.
Professor für Innere Medizin an der Medizinischen Akademie Dresden
berufen. 1991 erlangte er die Facherkennung als Endokrinologe.
1996
übernahm er die Funktion als Direktor des Institutes und Poliklinik für
Klinische Stoffwechselforschung an der Medizinischen
Fakultät/Universitätsklinikum der TU Dresden. Nach seiner Emeritierung
im Oktober 2000 ist Markolf Hanefeld als Direktor des Zentrum für
Klinische Studien, Forschungsbereich Endokrinologie und Stoffwechsel,
GWT-TUD GmbH, Dresden tätig.
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
Klinische Stoffwechselforschung, Arteriosklerose und Metabolisches Syndrom;
Prä- und Typ 2 Diabetes; Antidiabetika und Diätetika;
Ausgewählte Puplikationen
Das Metabolische Syndrom (zus. m. W.Leonhardt) 1981;
The DIS Group - Diabetes Intervention Study 1985 (Erstautor);
The Metabolic Syndrome Jena, 1997
Mitarbeit an STOP-NIDDM und RIAD-Studie
Weitere Publikationen
Aktive Mitarbeit in Gremien und Gesellschaften
1974 Mitglied in der Europäischen Arteriosklerosegruppe;
1987 Mitglied im Exekutivkomitee der Europäischen Arteriosklerose-Gesellschaft;
1991 Vorsitzender der Sächsischen Gesellschaft für Stoffwechselkrankheiten und Endokrinopathien;